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| Marslandung nach Kakerlaken-Art |
| Tobias Seidl wird von der European Space Agency ESA dafür bezahlt, ungewöhnliche und abwegige Ideen zu haben. So ist er denn auf die Kakerlake gekommen: Gerade weil sie ein katastrophaler Flieger ist, sollen mit ihrer Hilfe Marssonden in ferner Zukunft sicherer als bisher auf dem Roten Planeten landen.
Weltraumexpeditionen zum Mars sind eine gefährliche Angelegenheit. Nur jede dritte Sonde kann ihre Mission überhaupt erfüllen. Schuld daran ist die extreme Distanz von der Erde zum Roten Planeten, die je nach Zeitpunkt zwischen zirka 55 und 400 Millionen Kilometern variiert. Läuft während einer Landung auf dem fernen Planeten etwas nicht nach Plan, kann man von der Erde aus nicht eingreifen – die Signale sind viel zu lange unterwegs.
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